Klimaschutz durch Maßnahmen in der Umweltallianz

Der Indikator beschreibt die Anzahl der energiebezogenen Maßnahmen, die im Rahmen der Umweltallianz durch die Mitgliedsunternehmen umgesetzt werden. Dargestellt wird aktuell die Anzahl der durchgeführten Projekte im Rahmen der Umweltallianz.

Die Umweltallianz ist eine freiwillige Partnerschaft von Wirtschaftsunternehmen, Verbänden, Kommunen und der Landesregierung. Eine Mitgliedschaft setzt die Umsetzung von Maßnahmen aus einem Katalog möglicher Leistungen voraus, darunter auch Maßnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Eigennutzung erneuerbarer Energien sowohl im Strom- als auch im Wärmebereich.

Das Land möchte im Rahmen seiner Möglichkeiten ein besseres Wissen und eine entsprechende Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen in kleinen und mittleren Unternehmen fördern. Die Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen im Rahmen der Umweltallianz entspricht diesem Ziel. Für eine Beibehaltung der Mitgliedschaft bei der Umweltallianz muss im dreijährigen Turnus (bei langjährigen Mitgliedern alle sechs Jahre) jeweils mindestens eine neue Maßnahme umgesetzt werden. Zertifizierungen und kontinuierliche Maßnahmen werden dabei angerechnet. Die Geschäftsstelle prüft die Angaben der Unternehmen auf grundsätzliche Plausibilität. Für die Wirkungsabschätzung werden Maßnahmen zur Energieeinsparung, kleinere Investitionen und der Bezug von zertifiziertem Ökostrom (entsprechend Kriterien) für 10 Jahre als wirksam angerechnet, Maßnahmen zum Ausbau von erneuerbaren Energien und langlebigere Investitionen für 15-20 Jahre.
Als Datenquelle werden die auf Plausibilität geprüften Angaben der Mitgliedsunternehmen genutzt. Es handelt sich hierbei jedoch meist um Berechnungen/Schätzungen und nur in wenigen Fällen um Messwerte. Die Daten werden objektiv durch die Geschäftsstelle der Umweltallianz im LAU zusammengetragen und stellen im Ergebnis eine Vollerhebung dar.