Anzahl geförderte Projekte in RZWas zur Steigerung der Energieeffizienz von Abwasseranlagen

Der Indikator baut auf der Förderstatistik der Richtlinie RZWas 2016 auf und monitort die Verbesserung der Energieeffizienz von öffentlichen Abwasseranlagen. Der Indikator bezieht sich auf die Summe eingesparter Energie und CO2-Emissionen aus geförderten Projekten zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Verringerung des Energieverbrauchs in der öffentlichen Abwasserbeseitigung.

Durch die Modernisierung von Anlagen kann nicht nur ein Beitrag zur Minderung des Energieverbrauchs geleistet, sondern auch Energie z.B. über die Nutzung von Klärgas erzeugt werden.

Die Landesregierung setzt einen Schwerpunkt auf den Bereich Verbesserung der Energieeffizienz zur Einsparung von CO2-Emissionen. Die Förderung von öffentlichen Abwasseranlagen und Anlagen der öffentlichen Wasserversorgung ist über das EFRE Förderprogramm möglich. Durch Erfolgsmeldungen einzelner Projekte steigt die mediale und öffentliche Relevanz. Ohne entsprechende Kommunikation der getätigten Maßnahmen ist die öffentliche und mediale Relevanz eher gering.
Bei der Bewilligungsbehörde (Landesverwaltungsamt) werden Antragsunterlagen der verschiedenen Projekte eingereicht. Aus diesen Antragsunterlagen geht hervor, wie hoch die angestrebte Energieeinsparung und die daraus resultierende Einsparung an CO2-Emissionen ist. Die Berechnung der Einsparungen sind gutachterlich verifiziert und wurden unabhängig vom Antragsteller getätigt. Die Antragsunterlagen können auf den Internetauftritten des MWU abgerufen werden. Ebenso können bereits umgesetzte Projekte auf der Homepage des MWU beworben werden. Die zuwendungsfähigen Ausgaben werden nach den Vorgaben der RZWas 2016 bzw. REWas ermittelt. Die Antragsteller haben das erwartete CO2-Einsparpotential (auf fachlich begründeter Basis, z.B. den einschlägigen DWA-Regelwerken) darzulegen und müssen darüber hinaus ein externes Gutachten mit den Antragsunterlagen einreichen.