G3 - Sommerlicher Wärmeinseleffekt

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Der Indikator zeigt die thermischen Unterschiede zwischen städtischen und ländlichen Regionen beispielhaft auf und gibt damit einen Hinweis auf Veränderungen der Belastungssituationen im urbanen Raum durch die thermische Beeinflussung aufgrund von Bebauung.
Grundlage ist das Tagesminimum der Lufttemperatur jedes Tages der Monate Juni, Juli und August in zwei Meter über grasbewachsenem Boden an den Wetterstationen Magdeburg und Bernburg des Deutschen Wetterdienstes (DWD). Diese sind in dieser Reihenfolge repräsentativ für eine urban (städtisch) beeinflusste bzw. rural (ländlich) beeinflusste Region.
Im Vergleich zwischen den Tiefsttemperaturwerten der beiden beispielhaft gewählten Wetterstationen werden täglich für die Monate Juni, Juli und August die Differenzen zwischen den Werten bestimmt, ausgezählt und anschließend klassifiziert:
Klasse 1: Tage mit Abweichungen von 1 bis 3 Grad
Klasse 2: Tage mit Abweichungen von mehr als 3 bis 6 Grad
Klasse 3: Tage mit Abweichungen von mehr als 6 Grad.
Landesamt für Umweltschutz Sachsen-Anhalt (LAU), Deutscher Wetterdienst (DWD)
jährlich, jeweils zum Ende des I. Quartals
Intervall der Zeitreihe: 01.01.1961 bis 31.12.2024
Hier gibt es das Kennblatt als PDF zum herunterladen: Sommerlicher Wärmeinseleffekt-PDF