Die Mineralverarbeitenden Anlagen stellen den zweitgrößten Industriebereich (emissionsbezogen) der emissionshandelspflichtigen Anlagen in Sachsen-Anhalt. 2024 steuerten sie mit einem Treibhausgasausstoß von 3,14 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent über ein Drittel der sachsen-anhaltischen Industrieemissionen im Emissionshandel 1 bei. Sie bilden bezogen auf die Anlagenzahl mit 27 Anlagen (47%) die größte Gruppe innerhalb der Industrieanlagen.
Die Zahl der emissionshandelspflichtigen Anlagen der Mineralverarbeitenden Industrie ist über den Verlauf des Europäischen Emissionshandels 1 gestiegen. Gleiches lässt sich grundsätzlich auch für die Emissionen beobachten, wobei in den letzten Jahren ein Rückgang zu erkennen gewesen ist.