Die Petro- und Chemische Industrie ist der bedeutendste Industriezweig des Europäischen Emissionshandels 1 in Sachsen-Anhalt (emissionsbezogen). Im Jahr 2024 emittierten die 22 Anlagen (39% der emissionshandelspflichtigen Industrieanlagen) 4,86 Millionen Tonnen CO2-Äquivalent. Dies entsprach über die Hälfte (57%) der emissionshandelspflichtigen Industrieemissionen in Sachsen-Anhalt.
Während zu Beginn des Emissionshandels 1 nur die Raffinerien zum Emissionshandel verpflichtet waren, wurden ab 2013 eine Vielzahl weitere Tätigkeiten in den Emissionshandel 1 einbezogen. Dadurch stiegen neben der Anlagenzahl auch die Emissionen sprunghaft an, um dann relativ konstant zu bleiben. In den letzten Jahren haben die Emissionen dagegen abgenommen.