Endenergieverbrauch je m² Nutzfläche der Liegenschaften

Der Indikator gibt die witterungsbedingte Entwicklung des Energieverbrauchs der Haushalte je m² Fläche (Wohnfläche) wieder. Gebäude tragen vor allem durch den Betrieb von Feuerungsanlagen für die Raumwärme- und Warmwasserbereitstellung zur Emission von Treibhausgasen und Luftschadstoffen bei. Die Reduktion des Endenergieverbrauchs führt zu einer Reduktion der Treibhausgasemissionen.

Hinweis: Mittels Klick auf die Legendeneinträge lassen sich im Diagramm einzelne Datenreihen aus- bzw. wieder einschalten.

Die Reduktion des Endenergieverbrauchs ist ein entschiedener Weg zu einem nahezu klimaneutralen Gebäudebestand und wichtiger Bestandteil der Energieeffizienzstrategie Gebäude. Durch geeignete Instrumente zur Steigerung der Gebäudeeffizienz soll die Reduktion des EEV unterstützt werden. Berücksichtigt werden dabei u.a. Energieeffizienzmaßnahmen für energetisches Bauen und Sanieren von Gebäuden. Im Vergleich zu anderen Maßnahmen sind damit hohe THG-Minderungspotenziale verbunden. Daher ist ein energieeffizienter Gebäudebestand ein wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Energiewende.
Das Land-Sachsen-Anhalt und der Bund unterstützen die energetische Sanierung von Wohn- und Nichtwohngebäuden mit zahlreichen Förderprogrammen.
Die Daten basieren auf der Energiebilanz des Statistischen Landesamtes Sachsen-Anhalt. Sie gibt Aufschluss über die energiewirtschaftliche Struktur und Entwicklung in Sachsen-Anhalt, mit Aussagen über den Einsatz, die Umwandlung und den Verbrauch von Energieträgern. Die Energiebilanz Sachsen-Anhalt beruht wie alle übrigen Länderenergiebilanzen auf der einheitlichen Methodik des Länderarbeitskreises (LAK) Energiebilanzen. Die Bilanzen der einzelnen Bundesländer sind somit untereinander vergleichbar. Die Energiebilanz bildet die Grundlage für die Berechnung der energiebedingten CO2-Emissionen.
Bei den Daten für die Jahre 2023 und 2024 erfolgte eine Schätzung mit einem Schätzmodell, welches die Entwicklung von Energieaufkommen und -verwendung mittels weiterer (Verbands-) Statistiken und Entwicklungen auf Bundesebene modelliert.
Temperaturkorrektur: Die Temperaturkorrektur erfolgt auf Basis eines langjährigen Mittels der Jahre 2004-2023 der DWD Wetterstation Magdeburg (3126) mit dem frei verfügbaren Excel-Tool des IWU. (Parameter: Innentemperatur 20 Grad, Heizgrenztemperatur 15 Grad)