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Bodentemperatur
C1 - Bodentemperatur
Für den Beginn, die Dauer und das Ende von Wachstumsprozessen landwirtschaftlicher Kulturpflanzenarten und die Mobilisierung von Nährstoffen im Boden muss die Temperatur im Erdboden über 5 °C liegen. Mit Hilfe der zeitlichen Entwicklung des Indikators kann abgeschätzt werden, ob die Wachstumsprozesse und die Nährstoffmobilisierungsprozesse im Boden zeitlichen Veränderungen unterliegen, die Auswirkungen auf die Durchführung landwirtschaftlicher Tätigkeiten haben.
Grundlage für die Temperaturerfassung sind die Messungen der Lufttemperatur in zwei Meter über dem Boden an folgenden DWD-Wetterstationen: Brocken, Harzgerode, Gardelegen, Bernburg-Strenzfeld, Wittenberg und Bad Lauchstädt. Diese sind in der Reihenfolge Für eine Bodentiefe von 10 cm wird bestimmt, an welchem Tag des Jahres die Temperatur im Frühjahr die 5 °C-Marke manifest überschreitet und wann sie diese im Herbst unterschreitet. Dies geschieht einerseits als Referenz gemittelt für die Zeiträume 1961 bis 1990 und 1991 bis 2020 andererseits gemittelt für den Zeitraum 2001 bis zum aktuellen Jahr bis der nächste 30-jährige Zeitraum 2030 abgeschlossen ist. Danach setzt die Berechnung neu an mit dem Jahr 2011, um den dann folgenden 30-Jahres-Zeitraum (2011 bis 2040) zu bearbeiten.
Grundlage sind die Tagesmittelwerte der Temperatur in unbewachsenem Boden in einer Bodentiefe von 10 cm.
Grundlage sind die Tagesmittelwerte der Temperatur in unbewachsenem Boden in einer Bodentiefe von 10 cm.
jährlich, jeweils zum Ende des ersten Quartals
Hier gibt es das Kennblatt als PDF zum herunterladen: Bodentemperatur-PDF