Rund 65 % der Industrieemissionen in Sachsen-Anhalt sind energiebedingte und 35 % prozessbedingte Emissionen. Im Jahr 2023 war die Industrie mit insgesamt rund 8,9 Mio. t CO₂-Äquivalenten für rund 34,5 % der Gesamtemissionen in Sachsen-Anhalt verantwortlich. Es konnten gegenüber 2022 1,2 Mio. t CO₂-Äquivalenten eingespart werden. Verursacht wurde dieser Rückgang im Wesentlichen durch die Auswirkungen der Energiekrise.
Industrie und Wirtschaft
Sektor: Industrie und Wirtschaft
| Vorrang ökologischer Baustoffe Durch den Vorrang ökologischer Baustoffe im Gebäudesektor (z. B. Holz oder wiederverwertete Baustoffe) sinkt der Bedarf nach Zement, Stahlträgern und anderen Industrieprodukten, Emissionen im Industriesektor werden daher eingespart und verbessern dessen Bilanz. | |
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| Anteil von Bauvorhaben mit sehr hohem Einsatz ökologischer Baustoffe (Holzbauquote) | |
| Erhöhung Energieeffizienz in der Industrie Dieser Handlungsansatz beinhaltet Maßnahmen in der Industrie zur Steigerung der Energieeffizienz und der Energieproduktivität, um den Energieverbrauch zu senken. | |
| Energieproduktivität (auf Endenergie bezogen) | |
| Erhöhung der Material- und Ressourceneffizienz Der Handlungsansatz zielt darauf ab, dieselbe wirtschaftliche Leistung mit geringerem Materialeinsatz oder unter Einsparung anderer Ressourcen zu erbringen, die dann nicht hergestellt werden müssen, so dass auch der Energiebedarf in vorgelagerten Betrieben sinkt. | |
| Menge von Hausmüll/Sperrmüll und Wertstoffe je Einwohner | |
| Informationsvermittlung, Vernetzung sowie Forschung und Entwicklung für Klimaschutz in der Industrie Dieser Handlungsansatz umfasst alle Maßnahmen, durch die im Industriesektor neue klimafreundlichere Technologien erforscht und entwickelt werden und durch die bestehende klimafreundliche Technologieoptionen bei Industrieunternehmen bekannter werden. | |
| Klimaschutz durch Maßnahmen in der Umweltallianz | |
| EMAS-zertifizierte Organisationen | |